Huutch 🌈
Was war das für ein toller Junge: so gelassen, so ruhig, so liebevoll mit seiner Yuki und absolut gigantisch mit allen Welpen.
Huutch hatte schon immer Probleme mit seinen Knochen, aber er hat sich immer Mühe gegeben, überall dabei zu sein – bis er irgendwann nicht mehr konnte, trotz Medikamenten.
Jeder kannte Huutch dafür, dass er eigentlich nur liegen wollte und niemals Lust zum Laufen hatte. Selbst wenn wir mit 15 bis 20 Hunden unterwegs waren – er hatte einfach keine Lust. Schon mit zehn Wochen setzte er sich am Feldanfang hin, schaute mich an und schien zu sagen: „Geh ruhig, ich warte hier, bis du wiederkommst.“
Dafür liebte er es, bei 35 Grad in der Sonne zu liegen oder sich vor den Kamin zu legen.
Mehrere Wochen trug ich seine 19 Kilogramm die Treppe hoch und runter, bis ich irgendwann merkte, dass er mir sagen wollte: „Ich kann nicht mehr.“
Besonders liebte er Mary Poppins. Sobald die Pinguine tanzten, stand er vor dem Fernseher und wedelte begeistert mit dem Schwanz.
Als der Tierarzt kam, tanzten gerade wieder die Pinguine – und mein Huutch tanzte ohne Schmerzen in den Himmel.
Ich hätte nie gedacht, dass Hunde so trauern können. Doch Yuki hatte eine unglaublich schwere Zeit. Die beiden waren wie ein Ehepaar.
Bis heute spricht jeder über Huutch und ich denke fast täglich an ihn. Er fehlt mir bis heute sehr.
Mary Poppins habe ich seit 2021 nie wieder angeschaut.
Maria 🌈
Der Tod von Maria war eine totale Katastrophe. Maria war die Halbschwester von Happy und ihr in vielen Dingen sehr ähnlich, allerdings deutlich wachsamer.
Plötzlich bekam sie Durchfall, trank aber gut und fraß noch etwas. Am zweiten Tag verschlechterte sich ihr Zustand schlagartig und ich entschied, mit ihr zum Tierarzt zu fahren.
Ich fahre nicht wegen jeder Kleinigkeit zum Tierarzt, aber ich hatte einfach ein ungutes Gefühl.
Nach Röntgen und Ultraschall stellte sich heraus, dass sich etwas im Darm befand. Zwei Stunden später kam der Anruf: Notoperation.
Ursache war ein verschlucktes Pflaster, das sich verhärtet hatte und einen Darmverschluss verursachte. Es gab keinerlei typische Anzeichen – kein dicker Bauch, nichts.
Es musste ein großer Teil ihres Darms entfernt werden – etwas, das selbst meine Tierärztin mit fast 40 Jahren Berufserfahrung in dieser Form noch nicht erlebt hatte.
Nach zwei Tagen musste ich Maria gehen lassen. Es fühlte sich wie eigenes Versagen an.
Meine Tierärztin sagte zwar immer wieder, dass ich alles richtig gemacht hätte, doch trotzdem brach es mir erneut das Herz.
Ihr beide seid nun Engel. 🌈
Mit eurer Gelassenheit, Freundlichkeit, Lebensfreude, Gerechtigkeit, eurem Zusammenhalt, eurer Loyalität, eurem liebevollen Miteinander und vor allem eurer Empathie habt ihr Spuren hinterlassen, die niemals verblassen werden.
Ihr fehlt mir beide jeden Tag und werdet für immer einen großen Platz in meinem Herzen haben.
Ihr seid bei allen unvergessen. ❤️




